Das Interesse des Publikums ist dünn gesät – doch eines ist auch klar: Mit ihren gigantischen Etats könnten sie auch diese guten und wichtigen Bücher in großer Auflage in den Markt drücken. Sie wollen es nicht, weil die Inhalte unerwünscht sind. Weil Bücher, die zu sehr zum Nachdenken anregen, die sich zu kritisch mit Sachverhalten auseinandersetzen, die besser unter der Decke bleiben sollten, unter Umständen dem Ruf schaden könnten. Wenn man aber den gleichen Umsatz und den gleichen Gewinn auch mit einem „Heile-Welt-Titel“ erzielen kann, dann nimmt man eben den ins Programm. Das ist wie im Drogeriemarkt… Die Umsatzträger sind austauschbar.