(2.Oktober) Eine private Rentenkasse für texanische Feuerwehrleute investierte zwei Millionen in Uber in der Hoffnung, der Wert ihrer Einlage würde steigen und zur Altersversorgung ihrer Klienten dienen.(…)
Zum Zeitpunkt der Investition, im Februar 2016, wurde Ubers Firmenwert mit 62,5 Milliarden angegeben. Seitdem sei er um 18 Milliarden Dollar gesunken, behaupten die Kläger, also habe sich der Wert ihrer Einlage auch verringert. Die Ursache dafür seien aber die Vergehen der Firmenleitung und ihre Probleme wurden den Investoren verschwiegen. Innerhalb weniger Monate nach der Investition des Irving Firemen’s Relief & Retirement Fund im Februar 2016 wäre eine „schockierende, sich wiederholende Liste von Vergehen des Unternehmens“ ans Tageslicht gekommen, „die den Investoren eine alarmierende Bereitschaft von Ubers oberster Firmenleitung, sich über lokale, nationale und internationale Gesetze hinwegzusetzen, Wettbewerber zu bekämpfen, Betriebsgeheimnisse zu verraten und sich an Aussteigern zu rächen, offenbart hat“ heißt es in der Klageschrift. Und weiter: „Die gepriesene Unternehmenskultur erwies sich in Wahrheit als eine giftige Brutstätte der Menschenverachtung, sexueller Diskriminierung und Missachtung der Gesetze, der die Reputation des Unternehmens, seine Geschäfte und Zukunftsperspektiven bedroht.“