(4.11.2011) Am 9.November 2008 beschlossen die Zentralbanker und Finanzminister der G20-Staaten in Sao Paulo die “Identifikation von systemisch wichtigen (Finanz-) Institutionen”, angeblich mit dem Ziel “eine angemessene Beaufsichtigung dieser Institutionen sicherzustellen, eingeschlossen Ratingagenturen.
Am 15.November 2008 erklärten dann die Staats- und Parteichefs der G20-Regierungsleiter bei ihrem ersten G20-Treffen in Punkt 7 ihrer Erklärung:
“Wir werden – unsere energischen Bemühungen fortsetzen und welche auch immer notwendigen Maßnahmen ergreifen, um das Finanzsystem zu stabilisieren.”
Die Definition, welche Banken im Weltkapitalismus nun konkret als “systemrelevant” bzw “systemisch wichtig” (“systemically important”) eingestuft würden, übernahm die inoffizielle “Zentralbank der Zentralbanken”, die 1930 gegründete “Bank für Internationalen Zahlungsausgleich” BIZ in Basel. Der G20-Verbund segnete dazu im März 2009 in aller Stille die Schaffung des “Financial Stability Board” FSB (“Finanzstabilitätsrat”) in Basel ab.
Am 20.Juli 2011 schliesslich definierten “Finanzstabilitätsrat” FSB und “Basler Ausschuss” der BIZ 28 weltweit operierende Banken als „systemrelevant“, hielten die Liste dieser Finanzorganisationen aber geheim. Im Zuge von Verhandlungen kam nun offensichtlich noch eine Finanzorganisation dazu. Die Namen der von den G20-Regierungen (neunzehn Staaten plus „Europäische Union“) nun offiziell anerkannten und von BIZ und FSB benannten Systembanken des staatenlosen Weltkapitalismus: