Der Sprecher, der anonym bleiben wollte, sagte, die Abschlusserklärung der Celac stelle einen „Verrat an der Demokratie“ dar, denn sie gebe Kuba Auftrieb – einem Land, das „repressive Maßnahmen“ gegen die eigenen Bürgerinnen und Bürger ergreife. „Wir sind enttäuscht, dass die Celac in ihrer Abschlusserklärung das Engagement für demokratische Prinzipien verraten hat, um das Ein-Parteien-System in Kuba gutzuheißen“, wird er von EFE zitiert.
In der Abschlusserklärung des Gipfels heißt es unter anderem, die Mitgliedsländer seien übereingekommen, „als wesentliche Bedingung für ein friedliches Zusammenleben der Nationen das unveräußerliche Recht eines jeden Staates zu respektieren, sein politisches, wirtschaftliches, soziales und kulturelles Systems zu wählen“. Die Erklärung beinhaltet auch die „kategorische Ablehnung einseitiger Zwangsmaßnahmen“ und bekräftigt die Solidarität mit Kuba. Die Regierung der USA wird erneut aufgerufen, „die wirtschaftliche, kommerzielle und finanzielle Blockade zu beenden, die diesem Bruderland seit mehr als fünf Jahrzehnten auferlegt wird“. Auch unterstreichen die Mitgliedsländer ihre Ablehnung der Aufnahme Kubas „in die so genannte Liste der Staaten, die den internationalen Terrorismus fördern“. Diese Liste wird von den USA erstellt.