18.09.2014 - 07:58 [ Radio Utopie ]

Ukraine: Entwaffnung, Föderalisierung und Konstitutionalisierung leicht gemacht

(19. April 2014) Im Falle einer entsprechenden Entwicklung läge der Weiße-Haus-Peter wieder beim Putsch-Regime in Kiew. Es stünde unter Zugzwang und müsste noch mehr Angst vor den eigenen faschistischen Fußtruppen haben als bisher, explizit nach der Liquidierung von Alexander Musytschko in der Nacht zum 25. März. Das Regime müsste sich nicht nur mit sich selbst beschäftigen, was für diese Schurken die denkbar schlimmste Strafe überhaupt wäre, sondern hätte zudem nur die Wahl entweder zähneknirschend zu akzeptieren, dass es

a) selbst weggewählt werden könnte,

b) seine Finger von den ostukrainischen Städten und Gemeinden (wie z.B. Donezk, Slawjansk, etc) lassen und sich

c) bezüglich des eigenen, von Bankern und Anwälten aus dem U.S.-Einflussbereich (also selbstverständlich auch der “Europäischen Union) entworfenen Verfassungsentwurfs einer Kampfabstimmung in der gesamten Ukraine stellen muss,

oder wieder einen Einmarschversuch im Osten zu unternehmen, nachdem der letzte ja so legendär geglückt ist. Falls das Putsch-Regime und der dahinter steckende Westblock gern noch mehr Kräfte verlieren will, auf die eine oder andere Weise, wäre das natürlich die effektivste Lösung.

Wer aber daran interessiert ist keinen neuen, perpetuitiven Spannungsfall im seit 2001 andauernden perpetuierten Krieg (“perpetual war”, you know the words) zu beginnen, sollte darüber froh sein wenn wenigstens die von den Ereignissen der letzten Monaten wahrlich überrollten und plötzlich im Mittelpunkt der Weltpolitik stehenden Bewohnerinnen und Bewohner der Ukraine so etwas wie Politikfähigkeit besitzen.