Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und der Chef der Tripolis-Regierung, Fayez al-Sarradsch, hatten Ende November ein Abkommen über das gegenseitige Einverständnis im Militärbereich und hinsichtlich der See-Zonen unterzeichnet. Griechenland, Ägypten und das in Ostlibyen sitzende Repräsentantenhaus (das Parlament) bezeichneten die türkisch-libyschen Memoranden als illegitim und außer Kraft.
Zuvor hatte der mit den ostlibyschen Behörden kooperierende Marschall Haftar den Start eines entschiedenen Gefechts und des Vordringens in das Zentrum von Tripolis angekündigt.