03.10.2016 - 10:19 [ Portal 21amerika.de ]

Thyssenkrupp-Stahlwerk in Brasilien wird nicht geschlossen

Wie eine Analyse des Landesumweltministerium Secretaria de Estado do Ambiente (SEA) aus dem Jahr 2012 ergeben hat, emittiert TKCSA schwermetallhaltigen Staub in die Umgebung. In dem Stahlwerkstaub finden sich „Zink, Silizium, Natrium, Mangan, Potassium, Kalzium, Aluminium, Vanadium, Titan, Schwefel, Phosphor, Nickel, Magnesium, Kupfer, Chrom, Kadmium, Blei.“ Das SEA bestätigte zudem, dass das ausgestoßene Pulver toxisch ist und Asthma, Lungenkrebs, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Missbildungen und vorzeitiges Ableben bewirken könnte. Der Bericht deutet an, dass in der Umgebung des Werks „ein Anstieg an Beschwerden in Bezug auf Atemwegserkrankungen, Hauterkrankungen, Augenerkrankungen“ sowie Erschöpfungszustände und Stress sowie Verschlechterungen „bei Fällen von Bluthochdruck oder auch Diabetes“ festzustellen seien. Thyssenkrupp hatte dagegen wiederholt behauptet, es befinde sich „nur Graphit“ im Stahlwerkstaub