Die RTG hat bisher alle Forderungen der GDL abgelehnt. Sie sagte nein zum Flächentarifvertrag für Lokomotivführer (BuRa-LfTV) und Zugbegleiter (BuRa-ZubTV). RTG-Lokführer bekommen bis zu 21 Prozent weniger als ihre Kollegen bei der Deutschen Bahn. Die RTG lehnt darüber hinaus alle der dringend notwendigen Verbesserungen zur Arbeitszeit ab. Weder einer Fünf-Tages-Woche, noch mindestens zwölf Wochenendruhen im Jahr von 72 Stunden und schon gar nicht der Arbeitszeitanrechnung ab der ersten Minute bei Verspätungen stimmte der Arbeitgeber zu. Vielmehr sollen Lokführer bei Verspätungen weiterhin die erste Viertelstunde umsonst arbeiten.