Der Kreis Herford will nun wegen des Risikos eines schweren Unfalls im etwa 80km entfernten AKW Grohnde aktiv werden. Städte und Gemeinden fordern vom NRW-Innenministerium, vorsorglich Jodtabletten an etwa 130.000 BürgerInnen verteilen zu dürfen. Damit erhoffen sie sich „schneller reagieren“ zu können, denn seit Jahren lagern diese nicht unumstrittenen „Ersthelfer“ gegen radioaktive Strahlung nach einem Super-GAU bei der Kreisverwaltung. Ob die BürgerInnen bei einem Reaktorunfall rasch genug damit versorgt werden könnten, ist fraglich.