Michel hinterfragt die grundsätzliche Sinnhaftigkeit von Stichwahlen. Da Wahlen zum einen ein Amt besetzen und zum anderen den Amtsinhaber (und natürlich auch Mitbewerbern) eine demokratische Legitimation in der Öffentlichkeit geben würden zwänge die Stichwahl die Wähler auch einem eigentlich nicht gewünschten Kandidaten zu wählen und diesem so mit einer gewissen Legitimation auszustatten. Die Wahlbeteiligung bei Stichwahlen sei ein klares Zeichen der Bürger, was gegen diese Methodik spräche, so Michel.
Ich werde selbst zur Wahl mit ungültig wählen. Keiner der beiden Kandidaten soll meine Stimme bekommen.“