Hyun Heung-Ho von der 80 Mann starken U-Bahn-Truppe der Seouler Polizei berichtet von Kugelschreibern, Brillen oder Armbanduhren mit Mikrolinsen wie bei James Bond. Das Team beschäftigt sich inzwischen vor allem mit sexueller Belästigung wie den Spanner-Fotos. „Es ist schwierig, weil die Technologie sich so rasant entwickelt“, sagt Hyun.
Die meisten, die erwischt werden, sind zwischen 20 und 30 Jahre, viele haben Hochschulbildung und Bürojobs. „Normalerweise weinen sie und betteln, wir sollen sie laufen lassen, sie seien nur ‚neugierig‘ gewesen“, erzählt Hyun