Eine weitere Ursache dafür, dass die Partnerlosigkeit in der Vergangenheit zugenommen hat, ist bei beiden Geschlechtern die Zunahme der Arbeitslosenzahlen ab Beginn der 90er Jahre. Die Zahl der Arbeitslosen stieg seit 1990 von unter 2,5 Millionen auf zeitweilig 4,5 Millionen in den Jahren 2003 – 2006. Der Anteil der Singles im Alter zwischen 20 und 35 Jahren erhöhte sich in diesem Zeitraum um 12 Prozent. „Schlechte Arbeitsmarktchancen verlangen ein höheres Maß an Flexibilität und lassen eine gemeinsame Zukunftsplanung in einer stabilen Partnerschaft oft nicht zu“, erklärt Jan Eckhard.