Die deutsche Sprachwissenschafterin Lann Hornscheidt von der Humboldt-Universität in Berlin hatte kürzlich in der Wiener Zeitung eine Erklärung dafür: „Naturkatastrophen zeichnen sich dadurch aus, dass wir Menschen sie nicht beeinflussen können und sie uns buchstäblich überrollen. Diese Metaphern wirken auf einer unbewussten Ebene, weil dadurch in den Köpfen der Menschen Bilder von großer Bedrohung entstehen. Das löst Ängste aus.“