Medien berichten mit gewissem Erstaunen, dass Politiker in SPD und SPÖ gegen den offiziellen Kurs ihrer Parteien Stellung beziehen. Dies ist zum einen Matthias Platzek, der bis 2013 brandenburgischer Ministerpräsident war, zum anderen Christoph Matznetter, früher Staatssekretär und jetzt Abgeordneter. Beide haben Funktionen in Organisationen, die Kontakte nach Russland pflegen, nämlich dem Deutsch-Russischen Forum und der Österreichisch-Russischen Freundschaftsgesellschaft. Doch was bedeuten ein paar Äußerungen gegen den Strich in der Praxis, auch für den Kurs der Sozialdemokraten?