Aus Sicht von foodwatch ist vor allem entscheidend, dass endlich das Verursacherprinzip konsequent angewendet wird. foodwatch fordert: Wer Umweltschäden, etwa durch den Einsatz von Pestiziden und Mineraldüngern, verursacht, muss dafür auch aufkommen. Die Kosten würden sich in den Preisen für Lebensmittel niederschlagen, Öko-Produkten würde das zu einer besseren Stellung in einem dann fairen Wettbewerb verhelfen. Die ungleichen Wettbewerbschancen für die Bio-Branche bleiben indes weiterhin bestehen, so lange nicht in der gesamten Lebensmittelbranchen das Verursacherprinzip gilt: Wenn die Umweltkosten nicht dort bezahlt werden müssen, wo sie entstehen, wird die teurere, weil insgesamt ökologischer arbeitende Bio-Landwirtschaft immer schlechtere Marktchancen haben als die konventionelle.