(16.2.) Vertraglich vereinbarte Rüstungskontrolle gehört zu den vertrauens- und sicherheitsbildenden Maßnahmen in der internationalen Politik. Das Interesse an gegenseitiger Vertrauensbildung ist jedoch (in den) letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Zuerst im Westen, später auch in Moskau. Die NATO-Staaten verzichteten auf die Ratifizierung des bereits unterzeichneten, überarbeiteten Vertrages über konventionelle Streitkräfte in Europa, mit dem die Obergrenzen für Hauptwaffensysteme und Streitkräfte an die politische Geographie nach dem Ende der Militärblöcke, der Sowjetunion und nach der Erweiterung der NATO angepasst werden sollten.