26.05.2018 - 18:10 [ Portal amerika21.de ]

Protest gegen Waffenexporte und Korruption bei Heckler&Koch

Nun werden zudem Korruptionsvorwürfe laut: Der Geschäftsführer des Waffenherstellers, Peter Beyerle, soll nicht nur illegal Waffen exportiert, sondern dafür auch Einfluss auf FDP und CDU genommen haben. Als die Regierung 2010 versucht hatte, den Export von G36 Sturmgewehren nach Mexiko zu erschweren, soll Beyerle an einen Kollegen geschrieben haben: „In der Bundesregierung ist nichts mehr zu bewegen.“ Laut dem ARD-Bericht zahlte H&K daraufhin 10.000 Euro an die CDU und je 5.000 Euro an zwei FDP-Abgeordnete.