Die Kapitalerhöhung ist eine Voraussetzung für eine spätere Verschmelzung von Porsche und Volkswagen. Seit eine Übernahme von VW durch Porsche in der Finanzkrise gescheitert war, hält die Porsche Holding SE gut 50 Prozent an Volkswagen, der Wolfsburger Autobauer wiederum ist mit 49,9 Prozent an der operativ tätigen Tochter Porsche AG beteiligt. Nun sollen die Verflechtungen neu sortiert werden: Volkswagen hatte von den Porsche-Großaktionären vor kurzem für 3,3 Milliarden Euro schon den österreichischen Autohändler Porsche Austria gekauft.