Die Kritik der neuen Linken am „Regime von 1978“ zielt in erster Linie auf den „Geist der transición“, auf jene politische Kultur des Kompromisses, die während der friedlichen Demokratisierung Spaniens von 1975 bis 1978 zum Maß aller Dinge wurde. Ihr steht der Politikstil der „Empörten“ und ihrer Ableger, Podemos und Guanyem, diametral gegenüber: öffentliche asambleas, Versammlungen auf öffentlichen Plätzen oder im Netz, statt Verhandlungen hinter verschlossener Tür; marchas, Sternmärsche, und escraches, lautstarke Proteste vor Wohnungen oder Arbeitsplätzen einzelner Politiker, statt institutionalisierter Demonstrationen, bewusste Konfrontation statt concordia y moderación, statt Eintracht und Mäßigung als oberste Ziele.