Google-VizeprĂ€sident Ben Gomes, der fĂŒr die Entwicklung der Suchmaschine zustĂ€ndig ist, versuchte am 25. April die EinfĂŒhrung der politischen Zensur in einem Blog-Post mit der BegrĂŒndung zu rechtfertigen, die VerĂ€nderungen des Algorithmus seien eine Reaktion auf âdas PhĂ€nomen der sogenannten âFake Newsâ. Hierbei tragen im Internet veröffentlichte Inhalte zur Verbreitung von offensichtlich irrefĂŒhrenden, minderwertigen, anstöĂigen oder absolut falschen Informationen bei.â
Laut Gomes hat Google etwa 10.000 âPrĂŒferâ eingestellt, die die âQualitĂ€tâ von Websites bewerten. Die PrĂŒfer werden dazu ausgebildet, Websites zu âkennzeichnenâ, die vermeintlich âirrefĂŒhrende Informationenâ oder âunbestĂ€tigte Verschwörungstheorienâ enthalten. Die von diesen PrĂŒfern erstellten schwarzen Listen werden dann, so Gomes, in Verbindung mit technologischen Neuerungen benutzt, um einen Algorithmus zu entwickeln, der zukĂŒnftig Suchergebnisse in Realzeit automatisch zensiert.