Der Mann mit dem Tarnnamen Lothar Lingen arbeitete gründlich: Am 10. November 2011 ordnete der damalige Referatsleiter der Abteilung Rechtsextremismus im Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) an, mehrere Akten zu schreddern.
Die Umsetzung folgte bereits am 11. November: Im Reißwolf landeten Akten von V-Männern aus der rechtsextremen Szene mit Decknamen wie „Treppe“, „Tusche“, „Tinte“, „Tacho“ oder „Tarif“.