Ein Vertreter von Ecofact gesteht der Bank zu, dass Richtlinien auch „in einem gewissen Umfang pragmatisch sein müssen“. Das ist ein Blankoscheck für die Bank – den sie auch einlöst. Sie argumentiert, einem Fondsmanager nicht befehlen zu können, unethische Investments aufzulösen. Er müsse ja nicht unbedingt neue dazukaufen. Außerdem müsse man bei Anlageentscheidungen auch immer den Wettbewerb im Auge behalten. Es sei es nicht allzu gut Kunden, durch zu genaues Nachfragen zu verärgern. Die Bank habe zudem auch langfristige Verpflichtungen, bei denen es schwer sei, sie sofort aufzulösen.