Fouchier und seine Kollegen stellten fest, dass lediglich fĂĽnf Mutationen ausreichten, damit H5N1-Viren per Tröpfcheninfektion von einem Frettchen in einem Käfig zu einem Tier in einem anderen wandern konnten. Die so angesteckten Frettchen starben nicht an der Grippe – dennoch zeigt das Experiment das Gefahrenpotential von H5N1. Denn fĂĽnf einzelne Erbgutveränderungen sind fĂĽr ein schnell mutierendes Virus nicht viel.