Das war — vor 150 und auch noch vor 100 Jahren — „das Elend in seiner letzten, furchtbarsten Gestalt“, wie der verfemte Jurist und Schriftsteller Ernst Dronke es 1846 nannte: das Wohnelend in den ersten Berliner Mietskasernen.
Nachgezeichnet wurde es in einer Monographie, verfaßt von den Architekturhistorikern Johann Friedrich Geist und Klaus Kürvers sowie deren Mitarbeitern an der West-Berliner Hochschule der Künste, die letzte Woche unter dem Titel „Das Berliner Mietshaus 1740–1862“ erschien.