Darüber hinaus darf der Blick auf die Verflechtungen von Kriegsinteressenten und Medienmacht nicht zu einer Militainment-Forschung auf der Basis eines zu engen und einfach gestrickten Propagandamodells führen. Das »Brainwashing« in den Jahrzehnten des Neoliberalismus hat in der Breite zu einer »freiwilligen« kulturellen Kollaboration mit dem Kriegsapparat geführt, die wohl wesentlich bedeutender ist als die Arbeit der nach Plan arbeitenden Propagandawerkstätten.