Der Thüringer Untersuchungsausschuss stieß auf ein bis heute gut gehütetes Staatsgeheimnis: Es gab ein “Sicherheitsrisiko” bei Peter Nocken. Der damalige Chef des Verfassungsschutzes Harm Winkler äußerte 1993 im Zuge des Einstellungsverfahrens “Nocken” massive Sicherheitsbedenken: Zum einen gab es die Ermittlungen gegen Nocken im Zuge des Herrhausens-Anschlages. Zum zweiten bestand ein weiteres “schwerwiegendes Sicherheitsrisiko”, “das an sich geheim gehalten werden müsse”, er könne es dem U-Ausschuss nicht “preisgeben”.
Der damalige Verfassungsschutzchef Winkler wurde daraufhin 1993 abgelöst und mit einer weiteren umstrittenen Personalie ersetzt: Helmut Roewer!
Die Linke muss sich fragen lassen, ob sie das Spiel der Geheimdienste mitspielt, wenn sie weiter das “Trio” als die Haupttäter der so genannten NSU-Taten propagiert. Es wäre längst an der Zeit, dass die Umstände der sogenannten “Selbstenttarnung des NSU” aufgeklärt werden, unter Mitwirkung der Linken und nicht gegen ihren Widerstand.