11.05.2012 - 06:13 [ taz ]

Madrid macht den Banken-Matador

Es sind Backsteine, die Spaniens Banken und Sparkassen auf die Füße fallen. Die Geldinstitute finanzierten die Spekulationsblase, die Spaniens Wirtschaft ein Jahrzehnt des Rekordwachstums bereitete. Jetzt drohen die Immobilien in der Bilanz der Geldinstitute den gesamten Finanzsektor in den Abgrund zu reisen. Iberische Geldinstitute horten 180 Milliarden Euro an faulen Krediten. Der Staat springt bei der Großbank Bankia ein, kommt aber selbst kaum an Geld.