Handlungsbedarf bestehe vor allem darin, die zwischenzeitlich überdimensionierten Zuzahlungen der Patienten, etwa bei Medikamenten, Praxisgebühr, Heilmitteln oder für Krankenhausaufenthalte zu stoppen. „Dazu brauchen wir aber keine Rabattschnäppchen, bei dem man sich kurzfristig über die Rückzahlung von ein paar Euro freut und die kurz darauf aus der anderen Tasche als Zusatzbeitrag wieder eingezahlt werden müssen“, sagte Hannack.
ver.di fordert dagegen eine gerechte und solidarische Krankenversicherung, zu der alle nach eigenen Möglichkeiten beitragen und dafür die nötigen Leistungen bei Krankheit und Pflege erhalten.