Medien, die man durchaus (ironisch) „NATO-Versteher“ nennen kann, beklagen sich ĂĽber „hunderte bezahlte Manipulatoren“, die „versuchen, weltweit die Meinung in sozialen Netzwerken und in Kommentar-Bereichen wie auch bei SĂĽddeutsche.de im Sinne des Kreml zu beeinflussen. Das bestätigen erstmals Strategiepapiere, die Hacker abgefangen haben“, wie etwa die „SĂĽddeutsche Zeitung“ behauptet.
Sofort fällt auf, dass sich wie Begriffe zur Dämonisierung Putins („Kremlherr“, „Autokrat“, „Diktator“, der „Macho-Posen“ liebt usw.) auch „Putins Trolle“ ĂĽberall als Bezeichnung fĂĽr das beobachtete (oder unterstellte) Phänomen wiederfinden. Auch bei heise.de sind es besagte „Trolle“, die das Internet unsicher machen. Man bezieht sich auf die „Welt“ und auf Aussagen, die Christian Mihr von „Reporter Ohne Grenzen“ in dieser Zeitung machte. Man bemerke ein „wachsendes AusmaĂź verdeckter Propaganda von diktatorisch oder autoritär gefĂĽhrten Staaten auf deutschsprachigen Seiten von sozialen Netzwerken“.