(03.01.) Zwar habe es einen Vorfall rund 200 Meter entfernt von der Davidwache in der Hein-Hoyer-Straße gegeben, bei dem ein Polizist von einem Passanten verletzt wurde. Dass es sich bei dem Täter um eine Person aus der linken Szene handle, sei jedoch nicht sicher – „genauso kann es sich um eine Auseinandersetzung mit feiernden Kiezgängern gehandelt haben“, sagt Beuth. Der vermeintliche Angriff auf die Davidwache wenige Minuten zuvor fand Beuths Recherchen zufolge nicht statt – weder seien 30-40 vermummte, Parolen skandierende Personen vor der Wache aufgelaufen, noch sei es dort zu Bedrohungen von PolizeibeamtInnen oder Beschädigungen am Gebäude gekommen.
Die entscheidenden Informationen, die ihn zu dieser “Richtigstellung des Tathergangs” veranlassten, seien ihm im Rahmen seiner juristischen Tätigkeit durch verschiedene Augenzeugenberichte bekannt geworden. Eine politische Motivation hinter der Attacke auf den Polizeibeamten auf dem Kiez könne nicht durch Fakten belegt werden, sagt Andreas Beuth.