Mit Rivera wurde nun erstmals ein Journalist zum Opfer der Gewalt gegen Medienschaffende, der nicht über die Regierung oder die organisierte Kriminalität in Mexiko berichtete, sondern in Honduras arbeitete. Das honduranische Konsulat in Mexiko forderte die Regierung sowie Staatsanwaltschaft in Mexiko dazu auf, denn Fall um Rivera aufzuklären und Verantwortliche zu finden. Angesichts der hohen Straflosigkeit von 99 Prozent in Mexiko, wendete sich auch ROG insbesondere an die mexikanische Staatsanwaltschaft, sowie zuständige Institutionen in Honduras und forderte bei den Ermittlungen im Fall Rivera zu kooperieren.