Ein Flüchtlingslager in der ehemaligen US-Kaserne in Hanau-Wolfgang: Im Hausflur riecht es muffig, die Treppen sind stark verschmutzt. Hier lebt der 60jährige türkische Schriftsteller Aziz Tunc. Seit zehn Monaten lebt er in Deutschland, auf engstem Raum mit einem ihm völlig fremden jungen Mann. Das Zimmer ist ausgestattet mit zwei Blechschränken, zwei Pritschen, Plastikstuhl, Tisch. Darauf ein Notebook – ohne Internetzugang. Aziz Tunc kann es nur als Schreibmaschine verwenden. Will er Texte für Online-Magazine publizieren, wird es kompliziert.