08.02.2014 - 06:56 [ Radio Utopie ]

Indiens Marine ermordet Fischer und belügt anschliessend die Weltöffentlichkeit über versenktes „Piraten-Mutterschiff“

(26. November 2008) Nun passt das natürlich nicht zu den ganzen Dummbatzhohlkopfkloppereien, welche z.B. die “Tagesschau”´wieder losgelassen hat. Die schickt ihre Leute auch öfter zum Kaffee holen als auf Recherche.

” Laut Eigner habe sich das Schiff mit 16 Mann Besatzung in der Gewalt von Piraten befunden, als es von der indischen Fregatte beschossen wurde. “Alle Crewmitglieder waren gefesselt, als die indische Marine angriff”, sagte ein Außenamtssprecher unter Berufung auf einen Überlebenden. Ein Besatzungsmitglied sei getötet worden, die anderen 14 würden vermisst.”

Der hier erwähnte “Aussenamtssprecher” ist übrigens das Außenministerium von Thailand.

Wohlgemerkt: das wollte man vom Überlebenden wissen, mit dem aber niemand geredet hatte. Geredet hat mit dem Überlebenden nach eigener Aussage der Besitzer des Bootes, Wicharn Sirichaiekawat, und der sagte in dem Telefon-Interview mit dem International Herald Tribune dazu folgendes:

Die Fischer auf ihrem Boot seien von den Indern erschossen worden, nicht von den “Piraten”. Der Kapitän sei in die Beine getroffen worden. Mehrere Fischer seien daraufhin ins Meer gesprungen.

Wie kann man das, wenn man “gefesselt” ist?

(…)

Die Rolle des, während des Vorfalls ausgerechnet in Indien weilendenden deutschen Aussenministers Frank Steinmeier, die der Bundesregierung insgesamt, sowie die der umtriebigen deutschen Marineführung samt ihrer Kräfte vor Ort, wie des ebenfalls heldenhaft in Aktion getretenen Kriegsschiffes “Karlsruhe”, wird noch zu beleuchten sein.