20.12.2013 - 17:02 [ German Foreign Policy ]

In einer bipolaren Welt

Die Hamburger Körber-Stiftung hat schon vor Jahren auf die Beobachtung der politischen Entwicklung rings um das aufsteigende China einen Arbeitsschwerpunkt gelegt. Die Stiftung, 1959 von dem Hamburger Unternehmer Kurt Adolf Körber gegründet, hat ihre außenpolitische Arbeit in ihrer Filiale am Pariser Platz in Berlin gebündelt, einer der repräsentativsten Hauptstadtadressen in unmittelbarer Nähe zu Kanzleramt, Bundesministerien und Bundestag. Sie verfügt über exzellente Kontakte in die Berliner Machtzentralen. „Der Aufstieg Asiens verändert die Welt“, erklärt sie über ihre Entscheidung, den Focus dorthin zu richten: Ohne die schnell erstarkenden „neuen Mächte in Asien“ ließen sich „globale Probleme nicht mehr lösen“.