Ein Hungerstreik mit vielen Fragenzeichen, Fremdenhass, Gerüchten und kleinen Siegen
Am 14. März endete in Athen eine Hungerstreikaktion von knapp 300 Immigranten. Die von Menschenrechtsgruppen als „papierlose Arbeiter“ bezeichneten Aktivisten gehören zur den mindestens 1,5 Millionen Immigranten, die derzeit ohne legalen Aufenthaltsstatus in Griechenland leben. Viele von ihnen sind bereits seit fünf, sechs oder sieben Jahren im Land. Mit dem Streik wollten die Organisatoren ursprünglich die Legalisierung aller Immigranten erreichen. Für die 300 ergab sich ein glücklicher Ausgang mit einem Kompromiss, die übrigen Immigranten stehen weiterhin rechtlos da.