Berlin. Die Bundesregierung plant eine einheitliche Regelung bei erfolgreicher Umweltverträglichkeitsprüfung für das sogenannte Fracking. Am 31. Januar wurde dieses durch die schwarz-gelbe Koalition beschlossen, nachdem bereits am 5. Dezember im Bundesrat ein entsprechender Beschluss gefasst wurde. Die Länder kritisieren die Fördermethode.
Weil aber das Bergrecht Angelegenheit des Bundes ist, hat bei einer entsprechenden Änderung für die Freigabe, an bestimmten Orten Erdgas zu fördern, auch der Freistaat kein Mitspracherecht. Der Bund erhofft sich, unabhängiger von Rohstoff-Importen zu werden und mittelfristig die Preise im Energiebereich zu senken.