(12.1.2008) Im SPIEGEL wandte sich Verfassungsgerichts-Chef Papier auch gegen aktuelle Überlegungen Schäubles, Terroristen als „Feinde der Rechtsordnung“ teilweise rechtlos zu stellen: Er halte „die ganze Diskussion über einen rechtsfreien Status und eine Feindstellung von Personen für völlig unangebracht“.
Die sogenannten Terrorlisten der Uno und der EU bezeichnete Papier im SPIEGEL als ein „ganz heikles und in meinen Augen ungelöstes Problem“. Die auf diesen Listen namentlich aufgeführten Terrorverdächtigen könnten „im Grunde gar nichts mehr machen“. Dabei würden die Betreffenden „weder vorher angehört“, noch würden ihnen „Beweise mitgeteilt“, und sie hätten auch „keinen effektiven Rechtsschutz“.