Die Veranstalter beklagen, das landwirtschaftliche Potenzial Afrikas sei weitgehend ungenutzt, die Produktivität bleibe deutlich hinter derjenigen anderer Weltgegenden zurück. Daher bedürfe es neuer „Entwicklungsstrategien“, um das tatsächliche Potenzial „afrikanischer Regionen zu ermitteln und zu erschließen“.[3] Als Patentrezept gilt die beschleunigte In-Wert-Setzung der afrikanischen Agrarressourcen. Durch die Schaffung von „Wirtschaftssonderzonen“ und „Wirtschaftskorridoren“ soll die „regionale Entwicklung und räumliche Integration wirksam“ gefördert werden. Dabei müsse westliches Kapital nach Afrika gelockt werden, wozu „Kapitalmärkte angezapft und öffentlich-private Partnerschaften gefördert“ werden sollten.