Ein einflussreicher deutscher Publizist und ehemaliger Leiter des Planungsstabes im Bundesministerium der Verteidigung kritisiert den „expansiven Ehrgeiz“ der aktuellen Berliner Ukraine-Politik. Bei dem Machtkampf um Kiew, der dem westlichen Publikum mit großem Gestus als Kampf um „Selbstbestimmung“ präsentiert wird, handele es sich „in Wahrheit“ lediglich um ein „großes geopolitisches Spiel“, schreibt Theo Sommer, langjähriger Herausgeber und „Editor at Large“ der Wochenzeitung „Die Zeit“. Den EU-Assoziierungsabkommen, von denen die Ukraine eines unterzeichnen solle, „stink(e)“ „expansiver Ehrgeiz aus allen Knopflöchern“.