Trotz Beteuerungen der Kommission, der Entwurf sei entschärft worden, bleibt die Kritik der NGOs aufrecht. „Die EU-Saatgutverordnung diskriminiert weiterhin alle Kulturpflanzen, die nicht auf Industriebedürfnisse getrimmt sind“, sagt Iga Niznik. „Die Vielfalt wird in eine winzige Nische gepresst und soll laut der Logik der Verordnung die klare Ausnahme bleiben. Menschen, die Vielfalts-Saatgut weitergeben wollen, werden mit unverhältnismäßiger Bürokratie daran gehindert. Diese Verordnung lehnen wir ab.“