11.04.2019 - 01:47 [ Portal amerika21.de ]

Ermittlungen in Argentinien gegen Familienunternehmen von Staatschef Macri

Correo Argentino war im Zuge einer großen Privatisierungswelle 1997 an die Familie Macri gegangen und hatte im Jahr 2001 Konkurs angemeldet. 2003 wurde Correo Argentino vom ehemaligen Präsidenten Néstor Kirchner dann rückverstaatlicht und machte umgehend wieder Gewinn. Nach der Wahl zum Präsidenten 2015 eröffnete sich für den dann amtierenden Präsidenten Macri die Möglichkeit, in Doppelfunktion Politik zugunsten des Unternehmens seiner Familie zu machen.