Bodo Ramelow kommentiert den Bericht des MDR, wonach der frühere Erfurter NPD-Chef Kai-Uwe Trinkaus V-Mann des Thüringer Inlandsgeheimdienstes „Landesamt für Verfassungsschutz“ gewesen sei. Trinkaus hatte u.a. im Sommer 2007 einen Neonazi als Spitzel in die Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag eingeschleusst. Der junge Mann hatte als angebliches Mitglied der SPD-Nachwuchsorganisation Jusos an einem Praktikantenprogramm der Linksfraktion teilgenommen. Ramelow erinnert daran, dass bereits zwei ehemalige hochrangige NPD-Funktionäre aus Thüringen als V-Leute enttarnt worden waren. Beide hatten später berichtet, mit Wissen und Unterstützung des „Verfassungsschutzes“ gegen Gewerkschaften und die damalige PDS agiert zu hatten.