(14.April) So ist es wenig überraschend, dass auch die gewaltbedingten und ökonomischen Kosten für die Weltwirtschaft seit vielen Jahren steigen. Der „Weltfriedensindex“, der 162 Länder auf den Friedenszustand ihrer Gesellschaften untersucht, taxiert sie allein für das Jahr 2014 auf unvorstellbare 143 Billionen US-Dollar. Das macht ca. 13,4 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsproduktes (BIP) aus und entspricht der Wirtschaftskraft von Brasilien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Spanien und Großbritannien zusammen. Diese „Kosten des Todes“ sind begründet durch die Zunahme der Todesfälle bei internen Konflikten, die steigende Anzahl von Binnenlüchtlingen, den Anstieg der internationalen Flüchtlingshilfe sowie steigende Ausgaben für Militär und Waffen und die UN-Friedenseinsätze.