Und der Mann, auf den dieser Prozess am wenigsten zurückzuführen ist, ist gerade Santos, der mit diesen Abkommen vollkommen unedle Ziele verfolgte: er zählte nur darauf, um sich 2018 neuwählen zu lassen und somit weiterhin die reichen Ressourcen eines befriedeten Kolumbiens an die Multis und an die kolumbianische Oligarchie zu verschleudern. Und in dem er die Abhaltung eines Referendums über diesen Friedensvertrag anordnete, anstatt die Wahl einer verfassungsgebenden Versammlung einzuleiten, um eine neue Verfassung auszuarbeiten, wie es die FARC forderten, hat er seinem ehemaligen Boss, Alvaro Uribe, Fahnenträger des aggressivsten und revanchistischen Sektor der oligarchischen kolumbianischen Rechten geradezu die Tore geöffnet.