26.08.2015 - 01:58 [ M-Impresión ]

Der Spanier und sein Auto

(16.August) Der Spanier kann noch so pleite sein, der PKW ist wichtig und heilig. Selbst wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut ans Ziel käme, bevorzugt es im Auto zu fahren. Alleine versteht sich. Der Nachbar, obwohl an der gleichen Arbeitsstätte tätig, fährt ebenfalls im eigenen Wagen. Was sollen denn die anderen denken? Durchschnittlich geben die Spanier 18 Mal soviel für den Unterhalt ihres PKWs aus, wie für öffentliche Verkehrsmittel.
Dabei wird nicht etwa der Tank gefüllt und dann leergefahren. Viele haben bis heute die Angewohnheit für zehn Euro zu tanken, und das muss dann für die Woche reichen. Vor der Währungsumstellung waren es 1000 Peseten. Am Monatsende, wenn Schmalhans Küchenmeister ist, füllen sich die öffentlichen Verkehrsmittel.