Der Aktienmarkt ist ein sonderbares Biest.
Eigentlich sollte er ja stets die rationalen Erwartungen aller Marktteilnehmer spiegeln: Investoren, die laufend alle verfügbaren Informationen verarbeiten und die zukünftige Gewinnkraft aller an der Börse kotierten Unternehmen abschätzen.
So zumindest lehrt es – freilich stark vereinfacht dargestellt – die Finanztheorie.
In der Praxis ist der Aktienmarkt ein Organismus, der zwischen den emotionalen Extremen von Gier und Angst schwankt und dabei immer mal wieder grotesk über- und unterbewertet…