Ranges Angriff auf Maas erhält noch mehr Gewicht, da Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dem Justizminister am Montag ihre »volle Unterstützung« zugesichert hatte. Das Kanzleramt bezweifle, dass der Landesverratsvorwurf gerechtfertigt sei, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Wirtz. Gerade wenn die Pressefreiheit betroffen sei, müssten Behörden eine »besonders sensible Abwägung« vornehmen – für Range ein weiterer Schlag ins Kontor. Innenminister Thomas de Maizière, in dessen Haus die Angelegenheit ihren Anfang genommen hatte, ließ vorsorglich mitteilen, er sei über die Angelegenheit gar nicht informiert worden. De Maizière ist der Vorgesetzte von BfV-Chef Maaßen.