Die Bundesakademie fĂĽr Sicherheitspolitik bereitet die KriegfĂĽhrung im virtuellen Raum vor. Der militärpolitische Think Tank lädt fĂĽr Anfang Mai dieses Jahres zu einer Konferenz, die sich mit den Aufgaben und Kompetenzen des von der Bundesregierung eingerichteten „Nationalen Cyber-Abwehrzentrums“ befassen soll. Gefordert wird, das Zentrum in die Lage zu versetzen, nicht nur zu reagieren, sondern auch „selbst zu agieren“, also etwa Angriffe mit Computerviren durchzufĂĽhren. Die Bundesakademie fĂĽr Sicherheitspolitik kooperiert dabei eng mit der Telekom-Tochtergesellschaft T-Systems, die bereits seit längerem an einer gemeinsamen „Sicherheitsrahmenarchitektur“ fĂĽr Bundeswehr, Polizei und Geheimdienste arbeitet.