In dem 131-seitigen Gutachten der Berliner Unternehmensberatung A.T. Kearney, das der MAZ vorliegt, wird zwar konstatiert, dass „eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung“ und eine „ehrlich gemeinte Beteiligung“ eine Kernherausforderung bei der Weiterentwicklung der Energiestrategie sei, doch befragt wurden für die Studie
lediglich Experten und Vertreter von Unternehmen, Lobbyverbänden und Behörden. Unter den mehr als 100 Personen, die zu Rate gezogen wurden ist, ist kein einziger Vertreter eines Umweltverbandes oder der zahlreichen Bürgerinitiativen im Land, die sich gegen Windräder, Stromtrassen, Braunkohle oder Kohlendioxid-Deponien wenden.