19.06.2015 - 13:04 [ Radio Utopie ]

Bundeswehr-Oberst befahl offenbar nach BND-Behauptungen Luftangriff auf sichtbare Menschenmenge: 125 Tote

(6.September 2009) Die Erklärung von Smith, dass auf den Luftaufnahmen der F-15 „nur Schatten“ zu sehen waren, kann man als grössten Witz von allen bezeichnen. Wer glaubt, dass die US Air Force nicht in der Lage ist brauchbare Nachtaufnahmen in einer Kriegszone zur Verfügung zu stellen, der glaubt alles und will das auch. Mittlerweile wird von Infrarot-Aufnahmen gesprochen, auf denen aber nicht zu sehen gewesen sein soll, ob diese Waffen trugen. Ein vielleicht noch grösserer Witz. Für eine Einschätzung der Menschenmenge als Kämpfer hätte zwingend die Voraussetzung bestanden, dass sie Waffen tragen.

Selbst mit Aufnahmen von „Schatten“ musste Oberst Klein bewusst sein, dass er mit diesem Bombardement eine hohe Zahl von Toten befehlen würde. Aber was für Tote? Kämpfer oder Zivilisten?

Laut Informationen der „Washington Post“ war es ein vor Ort im deutschen Operationszentrum befindlicher Geheimdienst-Offizier, welcher behauptet hatte, er habe am Telefon von einem einzelnen Informanten gehört, dass es sich bei der Menschenmenge um die Tanklaster ausschliesslich um „Aufständische“ gehandelt habe.
Dies hätten deutsche Offiziere der Nato berichtet, so die „Washington Post“.

Trifft dies zu, so liegt nahe, dass es bei diesem Geheimdienst-Offzier im deutschen Operationszentrum um einen Angehörigen des deutschen Auslandsgeheimdienstes BND gehandelt hat. Ein anderer Geheimdienstvertreter hätte wohl kaum die Autorität besessen so etwas auf Grund einer einzelnen Information zu behaupten und sich dabei auch noch beim Isaf-Kommandeur durchzusetzen.